Sky Go ist ab 1. April 2018 auch im Ausland nutzbar

Sky Go ExtraSky Go im Ausland nutzen – Eine Gesetzesänderung erlaubt es deutschen Sky Kunden ab 2018, Sky Go auch im Ausland zu nutzen. Bislang stand der Dienst im Urlaub oder auf Reisen nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung.

Sky Go Inhalte ab 1. April im EU-Ausland streamen

Update vom 10.03.2018 Ab dem 20. März greift die neue EU Portabilitätsverordnung, welche Geoblocking EU-weit untersagt. Sky Kunden können ab dem 1. April auch Sky Go und Sky Kids Inhalte im EU-Ausland streamen. Dadurch ist es möglich, auch während des Urlaubs oder Geschäftsreise Filme, Serien, Bundesliga oder die UEFA Champions League in der gesamten EU anzusehen. Der Abruf der Inhalte ist über die Sky Go App oder direkt über den Webbrowser möglich.

Sky Go im Ausland nutzen

Bislang konnten Kunden im Ausland nur eingeschränkt auf den Streamingdienst Sky Go zugreifen und ihn vielerorts gar nicht nutzen. Der Grund: Das Urheberrecht endet an der Grenze. Sky hatte häufig nicht die notwendigen Lizenzen, um Inhalte auch außerhalb Deutschlands anzubieten.

Mit einer jüngst vom europäischen Parlament beschlossenen Gesetzesänderung fällt diese Hürde ab dem 20. März 2018 weg, Sky kann dann Serien, Filme und Sportevents auch im Ausland zur Verfügung stellen. Die Lieblingsserie kann am Strand in Spanien dann in der gleichen Qualität wie in Deutschland gestreamt werden und muss ohne Zusatzkosten zugänglich sein. Ziel des neuen Gesetzes ist es, dass bezahlte Abonnements für Filme, Serien und Musik auch im Ausland genutzt werden können – Beschränkungen darf es nicht geben.

Serien und Filme im Urlaub streamen

Allerdings gelten die neuen Rechte lediglich für vorübergehende Auslandsaufenthalte. Darunter fallen Urlaube und Reisen, Auslandssemester und ähnliches bis zur Dauer einiger Wochen. Nicht abgedeckt ist die dauerhafte Nutzung im Ausland. Nutzer, die ihren Wohnsitz dauerhaft ins Ausland verlegen, können weiterhin nicht auf Angebote aus den Nachbarländern zugreifen, sofern diese ihre Offerten nicht vor Ort anbieten.

Um zu verifizieren, dass deutsche Nutzer die Dienste nur vorübergehend im Ausland nutzen, dürfen die Anbieter deren Wohnsitz prüfen und feststellen, ob diese tatsächlich in Deutschland liegen. Dazu können unter anderem die Telefonrechnung, die Steuererklärung, der Ausweis oder die IP-Adresse herangezogen werden. Um Bewegungsprofile zu vermeiden, dürfen jedoch lediglich zwei unterschiedliche Optionen genutzt werden. Geoblocking, die Sperrung ausländischer IP-Adressen, darf in Zukunft nicht mehr zum Einsatz kommen. Solange Sky Go Kunden ihren Wohnsitz in Deutschland haben, dürfen sie ihr Abonnement für einen gewissen Zeitraum ohne Einschränkung im Ausland nutzen.

Die Neuregelung tritt 2018 in Kraft, bis dahin bleiben die Beschränkungen im Ausland bestehen.

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